Helft mit, queeren Stimmen aus der Ukraine in ganz Europa Gehör zu verschaffen.
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Europäische Ausstellungstour – Eine Zusammenarbeit zwischen J. Lester Feder & Queere Nothilfe Ukraine
The Queer Face of War des preisgekrönten Journalisten und Fotografen J. Lester Feder ist die erste umfassende visuelle und mündliche Dokumentation einer lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans-, intergeschlechtlichen und queeren (lgbtiq+) Community, die Krieg erlebt. Das Projekt gibt queeren Ukrainer*innen eine Stimme – Soldat*innen, Sanitäter*innen, Aktivist*innen, Geflüchteten und Überlebenden von Kriegsverbrechen – und zeigt sowohl die harten Realitäten des Krieges und systemische Diskriminierung als auch die außergewöhnliche Resilienz, Handlungsfähigkeit und Selbstbestimmung dieser Community.
Wir haben die besondere Möglichkeit, The Queer Face of War bei einigen der wichtigsten kulturellen Veranstaltungen Europas zu präsentieren – dafür brauchen wir eure Unterstützung.
Der Kampf für Demokratie gegen autoritäre Homophobie
The Queer Face of War erzählt auch, wie Russland Homophobie politisch instrumentalisiert hat, um Europas demokratische Prinzipien anzugreifen und eine stärkere Annäherung der Ukraine an die EU zu bekämpfen. Diese Strategie wird inzwischen von autoritären Parteien und Bewegungen in der EU und weltweit aufgegriffen: Queere Menschen werden angegriffen, um grundlegende Prinzipien von Demokratie und Menschenrechten zu untergraben.
Wladimir Putin hat seinen Krieg teilweise als „Kreuzzug“ zum Schutz „traditioneller Werte“ vor der LGBTQ+-Bewegung dargestellt. Gleichzeitig kämpfen queere Ukrainer*innen für ihr Land – und ihre Gleichberechtigung. Die Ausstellung schafft einen Raum, um über die Bedeutung der Verteidigung von LGBTQ+-Rechten als Teil des umfassenderen Einsatzes für Demokratie zu sprechen.
Queere Lebensrealitäten im Krieg
Queere Ukrainer*innen sind den Belastungen des Krieges in besonderem Maße ausgesetzt. Russlands anti-LGBTQ+-Propaganda hat zu Kriegsverbrechen gegen queere Menschen geführt, wie Feder in einem preisgekrönten Essay für die New York Times berichtet hat.
Zugleich gibt es in der Ukraine nur wenige rechtliche Schutzmechanismen für lgbtiq+ Menschen. Viele queere Organisationen wurden ins Exil gedrängt oder arbeiten unter enormem Druck, um auf humanitäre Notlagen zu reagieren.
Ausstellung & europäische Tour
Realisiert in Zusammenarbeit mit Queere Nothilfe Ukraine verbindet The Queer Face of War journalistisches Storytelling mit zivilgesellschaftlicher Expertise und Perspektiven aus der Community zu einer dringlichen, authentischen und wirkungsvollen Ausstellung.
Diese Geschichten reichen weit über die Ukraine hinaus und finden internationale Resonanz: Weltweit nutzen autoritäre Akteure anti-queere Rhetorik, um demokratische Strukturen zu untergraben. In diesem Kontext wird die Ausstellung zu einem Symbol für Sichtbarkeit, Widerstand und Solidarität. LGBTQ+-Sichtbarkeit ist nicht nur Repräsentation – sie ist auch Ausdruck und Maßstab demokratischer Freiheit.
Im Frühjahr und Sommer 2026 wird die Ausstellung durch mehrere europäische Städte touren und diese Geschichten einem internationalen Publikum näherbringen:
- Wien, Mai 2026 – The Queer Face of War wurde als offizieller Teil des Offstage-Programms des Eurovision Song Contest in Wien ausgewählt. Neben einem speziellen Programm für rund 2.500 Eurovision-Delegierte wird es eine zweiwöchige öffentliche Ausstellung in der Atelier Galerie Roland Puschitz geben.
- Berlin, Sommer 2026 – Ort noch in Planung. Die Ausstellung soll Raum für transnationalen Austausch und Zusammenarbeit mit lokalen queeren Communities schaffen und von Gesprächen mit dem Künstler sowie weiteren kulturellen und politischen Akteur*innen begleitet werden.
- Brüssel, Termin noch offen – Derzeit prüfen wir Möglichkeiten, die Ausstellung nach Brüssel zu bringen, um den Austausch mit europäischen Entscheidungsträger*innen und kulturellen Institutionen zu stärken.
- Warschau, Termin noch offen
- Amsterdam, Juli–August 2026 – Die Ausstellung wurde vom WorldPride Empowerment Fund als offizielles Kooperationsprojekt ausgewählt und erhält finanzielle Unterstützung für ihre Umsetzung. Sie wird während der WorldPride unter dem Programmthema UNITY öffentlich präsentiert.
Die Ausstellung schafft Raum für Einblicke und Dialog: Sie rückt die Lebensrealitäten queerer Ukrainer*innen – ihren Kampf, ihre Resilienz, ihre Selbstbestimmung und ihren Stolz – in den Mittelpunkt der europäischen Öffentlichkeit, stärkt die Sichtbarkeit einer marginalisierten Community und verortet damit ihre Geschichten in größeren Debatten über Menschenrechte und Demokratie.
Durch Stationen in mehreren europäischen Städten und bei wichtigen kulturellen und politischen Veranstaltungen verstärkt die Ausstellung die Stimmen queerer Ukrainer*innen und lädt Menschen in ganz Europa zum Austausch und zur Auseinandersetzung ein.
Helft mit, diese Geschichte in ganz Europa weiterzutragen
Es ist wichtiger denn je, Menschen in Europa weiterhin für die Unterstützung der Ukraine zu gewinnen und sie zu inspirieren, sich für Demokratie und LGBTQ+-Rechte einzusetzen.
Wir haben die besondere Chance, The Queer Face of War bei einigen der wichtigsten kulturellen Veranstaltungen Europas zu präsentieren – doch dafür brauchen wir eure Unterstützung.
Eure Spende hilft dabei, zentrale Kosten zu decken, darunter:
- die Produktion der Ausstellungsprints
- Galerie- und Ausstellungskosten
- Reise- und Unterkunftskosten des Künstlers
Der Künstler wird vor Ort sein, um die Geschichten hinter den Fotografien zu teilen und mit Besucher*innen ins Gespräch zu kommen.
Jeder Beitrag hilft dabei sicherzustellen, dass diese Geschichten queerer Ukrainer*innen im Krieg in ganz Europa gesehen und gehört werden – und dass ihre Stimmen nicht überhört werden.
Sie können uns per Überweisung spenden oder unser Online-Spendenformular nutzen.
Spenden per Überweisung
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Aktionsbündnis gegen Homophobie e.V.
Sparkasse Trier
Konto: 10 10 321
BLZ: 585 501 30
IBAN: DE55585501300001010321
BIC: TRISDE55XXX
Das Aktionsbündnis gegen Homophobie ist ein gemeinnütziger Verein und ist im Bündnis Queere Nothilfe Ukraine für die Finanzen zuständig. Spenden an den Verein sind steuerlich abzugsfähig. Bei direkten Überweisungen sparen wir Gebühren, die ansonsten bei Online-Zahlungsdienstleistern anfallen. Die Spenden werden zweckgebunden für die das Projekt der Queeren Nothilfe Ukraine eingesetzt.
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